Feuerwehr Hessisch Lichtenau 112

Rückblick 2013

14.11.2013 

Brand bei Mep-Olbo

Am Montag den 11.11.2013 wurde die Feuerwehr Hessisch Lichtenau zu einem Lagerhallenbrand auf dem Gelände der Firma MEP-OLBO  alarmiert.

Auf der Anfahrt gab die Leitstelle schon über Funk die Info, dass mehrere Verkehrsteilnehmer der B7 hellen Flammenschein und eine starke Rauchentwicklung auf dem Firmengelände wahrnahmen. Auch von dem Gelände selbst wurden mehrere Notrufe abgesetzt, mit der Aussage, dass eine Lagerhalle, in der sich noch Personen befinden, brennen würde.
Der Einsatzleitwagen, das Löschgruppenfahrzeug und die Drehleiter kamen als erstes auf dem Gelände an und der Zugführer erkundete sofort die Lage. Ein Arbeiter der Firma MEP-OLBO berichtete, dass er mit drei weiteren Kollegen Schweißarbeiten in dem alten Kesselhaus durchführte, als es zu einer Verpuffung kam. Der Arbeiter schaffte es noch sich durch einen Kellereingang ins Freie zu bringen. Seine Kollegen konnten bis zum Eintreffen der Feuerwehr das brennende Gebäude nicht aus eigener Kraft verlassen.  Der Zugführer befahl dem erst eintreffenden Löschfahrzeug umgehend eine Menschenrettung durchzuführen und erkundete danach das Gebäude von außen, um weitere Maßnahmen zu treffen.
Noch bevor der erste Angriffstrupp unter Atemschutz in das Gebäude vordrang, trafen weitere Kräfte der Stadtteile Walburg, Wickersrode und Küchen an der Einsatzstelle ein.
Im weiteren Verlauf wurden parallel eine Wasserversorgung für die Löschfahrzeuge aufgebaut und die Drehleiter im hinteren Bereich des Gebäudes in Stellung gebracht. Der erste Angriffstrupp konnte  kurze Zeit, nach betreten der völlig verrauchten Halle, eine Person ins Freie retten.
Während des Einsatzes wurden mehrere Feuerwehrtrupps unter Atemschutz eingesetzt, um die restlichen vermissten Personen zu retten. Dabei erschwerte der alte und verwinkelte Bau des Gebäudes die Suche und die Löschmaßnahmen massiv.
Die zweite Person konnte nach gezielter Suche durch die Feuerwehr problemlos ins Freie gerettet werden. Die dritte Person konnte erst, nachdem der Brand unter Kontrolle war, auf einem Kranausleger innerhalb der Halle, lokalisiert werden. Die Rettung gestalte sich auf Grund der Höhe sehr schwierig, hier mussten mehrere Trupps unter Atemschutz zusammen arbeiten, um die verletzte Person mit Hilfe einer Leiter von dem Kranausleger zu retten. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr wurde die Brandausbreitung auf weitere Gebäude verhindert und bereits nach ca. 1,5 Stunden war der Einsatz beendet.

Erfreulicherweise wurden bei dem Einsatz  keine  Personen verletzt und es entstand kein Sachschaden, da es sich lediglich um eine Übung der Feuerwehr handelte.
An dieser Stelle nochmal vielen Dank an die Firma MEP-OLBO und an alle Verantwortlichen, die es ermöglichten die Übung so realitätsnah und in einem sehr interessanten Objekt durchzuführen.
Die Übung zeigte, dass die Zusammenarbeit der einzelnen Stadtteile und der Kernstadt reibungslos funktioniert und alle Kameraden der Feuerwehr Hessisch Lichtenau Hand in Hand arbeiten.
Die Übungsleiter zeigten sich sehr zufrieden mit dem Ablauf der Übung und so gab es nur wenige Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge.

  

 

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