Feuerwehr Hessisch Lichtenau 112

Rückblick 2008

Zwei Tote bei Übung der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes in Hessisch Lichtenau

Neun Personen wurden bei einem schweren Verkehrsunfall in der Hopfelderstrasse in Hessisch Lichtenau, Höhe der Grundschule, schwer verletzt. Zwei Personen sind im Verlauf der Rettungsarbeiten ihren schweren Verletzungen erlegen. Im Begegnungsverkehr der Hopfelderstrasse sind 2 PKW frontal aufeinander geprallt, 5 Personen wurden im PKW Seat massiv eingeklemmt und schwer verletzt. Im PKW Citroen wurden 2 Personen schwer verletzt. Die durch den Unfall herumschleudernden PKW rissen mehrere Fußgänger mit, von denen einer unter einem Fahrzeug eingeklemmt wurde und trotz Wiederbelebungsmaßnahmen noch an der Unfallstelle verstarb.

So stellte es sich dar, das Szenario bei einer groß angelegten Alarmübung von Feuerwehr und Deutschen Roten Kreuz Hessisch Lichtenau.

Gegen 18.30 Uhr trafen sich die Teilnehmer von Feuerwehr und DRK am Stützpunkt in Hessisch Lichtenau. Bekannt war, dass eine Übung beider Rettungsorganisationen stattfinden sollte. Gegen 19.00 Uhr wurde dann zunächst der Rettungsdienst über Funkalarmempfänger alarmiert, gleich danach auch die Feuerwehr. Stichwort war: „ Verkehrsunfall mit vermutlich mehreren eingeklemmten Personen in der Hopfelderstrasse, näheres nicht bekannt.“

Der zuerst eintreffende Rettungsdienst gab sofort eine Rückmeldung an die Leitstelle in Eschwege und forderte weitere Rettungswagen und Notärzte nach.
Die kurze Zeit später eintreffende Feuerwehr übernahm sofort die Rettung der eingeklemmten Personen und Unterstützte den Rettungsdienst bei weiteren Maßnahmen. Schnell wurde klar, dass Aufgrund der Menge der Verletzten die Schnelleinsatzgruppe des DRK Hessisch Lichtenau benötigt wird. Diese wurde dann umgehend nachalarmiert und richtete eine Verletztensammelstelle ein.

Die Rettungsarbeiten an der Unfallstelle verliefen nahezu reibungslos. Feuerwehr und Rettungsdienst arbeiteten professionell, schnell und sehr konzentriert. So konnten alle fünf eingeklemmten Personen im PKW Seat nach kurzer zeit gerettet werden. In der Abschlussbesprechung lobte Wehrführer Steffen Rödel den Einsatz der Feuerwehrkameraden als durchweg „Super gelaufen“. Auch DRK Bereitschaftsleiter Thomas Freiberg war begeistert von der Arbeit seiner Mannschaft. Ebenso Steven Renner, der den Einsatz der SEG lobte obwohl diese Personell nicht wie gewohnt ausrücken konnten.

Stadtbrandinspektor Erich Hildebrandt war ebenfalls sehr erfreut über den guten Ablauf. „Diese in den letzten Jahren stetig wachsende Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und DRK muss unbedingt weitergeführt und kontinuierlich ausgebaut werden.“

Für die Dauer der Alarmübung musste die Hopfelderstrasse in beiden Richtungen voll gesperrt werden. Die anwesenden Schaulustigen und auch die Verkehrsteilnehmer haben sich sehr umsichtig und Verständnisvoll verhalten.

Feuerwehr und DRK möchten an dieser Stelle noch einmal alle betroffenen Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für eventuelle Unannehmlichkeiten bitten aber eine Übung unter realistischen Bedingungen ist für die Fort- und Weiterbildung besonders wichtig.

An der Alarmübung beteiligt waren folgende Kräfte:

Feuerwehr Hessisch Lichtenau mit: Fü-Kfz, ELW, MTF, TLF 16-24 Tr , LF 16, RW, GWG, 25 Feuerwehreinsatzkräfte.

DRK Hessisch Lichtenau mit: Notarztwagen , Notarzt und Fahrer .

SEG Heli mit: GW-SAN und einem Rettungswagen 11 Einsatzkräfte.

Rettungsdienstschule Hessisch Lichtenau: 11 Lehrgangsteilnehmer mit 4 Rettungswagen .

11 Kameraden der Feuerwehr Küchen, des DRK Waldkappel und der Suchhundestaffel Werra Meissner als Verletztendarsteller.

Polizei Hessisch Lichtenau : Ein Streifenwagen mit zwei Beamten

 

 

 

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