Feuerwehr Hessisch Lichtenau 112

Rückblick 2006

CSA (Chemikalienschutzanzug) Wiederholungsübung am 14.11.2006

Träger von Chemikalienschutzanzügen müssen einmal im Jahr eine Wiederholungsübung absolvieren um sicherzustellen, dass sie für den CSA-Einsatz geeignet sind.

Chemikalienschutzanzüge dienen, wie der Name schon sagt, zum Schutz vor Chemikalien (fast) aller Art. Der CSA ist ein luftundurchlässiger Anzug, der gegen einen Großteil Chemikalien resistent ist. Gegen manche Chemikalien ist er eine gewisse Zeit beständig und bei manchen Chemikalien nützt er auch gar nix. Es ist also immer erforderlich, vor dem Einsatz genau zu erkunden, um welchen Stoff es sich handelt. Unter dem CSA tragen die Feuerwehrmänner und Frauen Atemschutzgeräte. Der CSA ist so konzipiert, das von außen keine Luft eindringen kann, die ausgeatmete Luft aus dem CSA aber durch Ventile nach außen abgeführt werden kann

Bei der Wiederholungsübung wird zunächst der CSA angelegt, hierfür werden schon mehrere Personen gebraucht, die beim Ankleiden behilflich sind. CSA, Atemschutzgerät, Helm, Gummistiefel, Baumwollhandschuhe und Gummihandschuhe müssen angezogen werden.

Die eigentliche Übung besteht darin, ein Geldstück vom Boden aufzuheben, zehnmal Treppe herauf und herunter laufen, durch ein Fahrzeug steigen, einen Löschangriff aufzubauen, ein undichtes Rohr abzudichten, eine Strecke mit einer Last zu laufen (Schaummittelkanister oder Krankentrage mit einer Person) und einmal die Stille Post zu simulieren. Der Ausbilder gibt hier eine Chemikalie vor, beispielsweise Cocamidopropylbetain und die Teilnehmer müssen die Chemikalie dann untereinander weitergeben. Wenn alle Teilnehmer Ihr Pensum geschafft haben, sind sie für ein weiteres Jahr tauglich, einen CSA zu tragen.

 

 

 

 

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