Feuerwehr Hessisch Lichtenau 112

 

Einsätze 2019

034 - 18.04.2019

Gebäudeeinsturz in Walburg

Ein Gebäudeeinsturz in der Straße Unter der Linde im Hessisch Lichtenauer Stadtteil Walburg führte zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte.
Gegen 11:40 Uhr wurde die Feuerwehr zu dem Einsatz gerufen. Bei Ankunft hatten eine 89-jährige und eine 59-jährige Frau bereits das Gebäude verlassen und wurden durch den Rettungsdienst versorgt.
Das Dach des Gebäudes ist durch die schlechte bauliche Substanz in sich zusammengefallen, Teile des Dachs stürzten in den Vorgarten, der Giebel blieb zunächst stehen, musste aber wegen Einsturzgefahr abgerissen werden.
Die Kräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle und sorgten für den Brandschutz, zwei noch brennende Öfen wurden durch einen Trupp unter Atemschutz geleert. Mit Hilfe der Drehleiter konnte man sich zunächst ein Bild der Lage verschaffen.
Zur Unterstützung und zu Sicherungsmaßnahmen wurde das THW angefordert. Aus gleich 4 Ortsverbänden, Großalmerode, Eschwege, Homberg und Bad Hersfeld, rückten die Helfer an.
Das Bauamt des Werra Meißner Kreises war mit einem Baufachberater vor Ort.
Nachdem die Einsatzstelle großräumig abgesperrt wurde, konnte mit den Aufräum- und Sicherungsarbeiten begonnen werden. Zuvor wurde durch das THW Bad Hersfeld ein Einsatzstellen-Sicherungssystem installiert, dieses misst schon die kleinsten Bewegungen am Gebäude und stellt so das gefahrlose Arbeiten der Einsatzkräfte sicher.
Mit einem Abrissbagger des THW wurden dann Teile des Gebäudes abgetragen und Trümmer beseitigt. Mit Bauholz wurde ein nebenstehendes Gebäude gesichert.
Zur Versorgung der eingesetzten Einsatzkräfte kam die Schnelleinsatzgruppe des DRK Hessisch Lichtenau zum Einsatz.
Die Sicherungsarbeiten gingen bis in die späten Abendstunden. Das betroffene Haus und ein angrenzendes Gebäude wurden zunächst für unbewohnbar erklärt, die 89-jährige Frau wurde im Haus Kammersberg in Hessisch Lichtenau untergebracht, die 59-jährige in einer Notunterkunft der Stadt.
Insgesamt waren ca. 90 Einsatzkräfte an der Einsturzstelle.
Die Feuerwehr bedankt sich beim THW, beim DRK und allen beteiligten Einsatzkräften für die sehr gute Zusammenarbeit und die Unterstützung bei diesem nicht alltäglichen Einsatz.

 

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