Feuerwehr Hessisch Lichtenau 112

 

Einsätze 2015

076 - 07.07.15

Dachstuhlbrand und Unwettereinsätze

In zwei kurzen Etappen zog am Dienstagnachmittag ein Unwetter über den Werra Meißner Kreis hinweg.

26 Einsätze mussten die Feuerwehren aus Hessisch Lichtenau und den Ortsteilen abarbeiten, darunter auch ein Dachstuhlbrand in Fürstenhagen, den Brand eines Hochstandes bei Walburg und einen Hilfeleistungseinsatz wegen einer liegengebliebenen Straßenbahn zwischen Fürstenhagen und Hessisch Lichtenau.

Der Dachstuhlbrand jedoch wurde viel umfangreicher als zunächst erwartet.
Fast alle Feuerwehren von Kernstadt und der Ortsteile waren bei dem Unwetter im Einsatz als die Alarmierung "F2 - Dachstuhlbrand bestätigt" über die Leitstelle durchgesagt wurde.
Die vielen Einsätze wurden im Stützpunkt Hessisch Lichtenau koordiniert und umgehend wurden Löschfahrzeuge und Drehleiter nach Fürstenhagen geschickt.

Bei Ankunft in der Breslauer Straße schlugen die Flammen bereits aus dem First und dies über fast die gesamte Firstlänge. Ein Trupp unter Atemschutz versuchte sofort das Feuer im Innenangriff zu bekämpfen was aufgrund der Dämmung des Daches nicht gelang. Auch die Brandbekämpfung über den Außenbereich gestaltete sich schwierig, im Lauf der Nacht musste das gesamte Dach geöffnet und immer wieder Glutnester abgelöscht werden. Bis zum Mittwochmorgen, etwa 11:00 Uhr, waren Feuerwehren, Rettungsdienst, Schnelleinsatzgruppe vom DRK, Polizei und weitere Kräfte im Einsatz. Im Verlauf der Arbeiten wurden zusätzlich die Feuerwehren aus Großalmerode, Helsa, Waldkappel, eine zweite Drehleiter aus Witzenhausen sowie die Berufsfeuerwehr Kassel, die Atemschutzgeräte brachte, nachalarmiert.

Ersten Schätzungen zufolge waren etwa 150 Einsatzkräfte vor Ort, der Sachschaden am Gebäude, das durch den Brand vorerst nicht mehr bewohnbar ist, liegt bei rund 150000 Euro.

Die Arbeit der Feuerwehren ist damit allerdings noch nicht beendet, das beim Einsatz benutze Gerät muss wieder gereinigt, Atemschutzflaschen befüllt und die Fahrzeuge neu bestückt werden.

 


Am Nachmittag des 08. Juli, etwa einen Tag nach dem Brand, hatte die Feuerwehr Hessisch Lichtenau Besuch von der zweit jüngsten Tochter der vom Brand betroffenen Familie. Romy hat für die Feuerwehrleute ein Bild gemalt und sich nicht nehmen lassen, es persönlich vorbei zu bringen.











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