Feuerwehr Hessisch Lichtenau 112

 

Einsätze 2012

077 / 078 - 22.10.12

Gefahrguteinsatz in Hirschhagen

Am Vormittag des 22. September 2012 musste im Hessisch Lichtenauer Stadtteil Hirschhagen eine Gefahrgutmessung durch die Feuerwehr vorgenommen werden.

Anwohner der Daimlerstraße hatten Gasgeruch wahrgenommen und zunächst die Polizei informiert. Diese alarmierte die Feuerwehr, die mit 19 Kräften und mehreren Fahrzeugen, darunter einem speziellen Messfahrzeug für Gefahrstoffe, ausrückte.

Verursacher der Geruchsbelästigung war ein kunststoffverarbeitender Betrieb.
Ein Trupp unter Atemschutz nahm mit einem photoionisierendem Messgerät Messungen vor und stellte einen um den 4 Fach erhöhten Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) fest. Bei dem festgestellten Stoff handelt es sich um Styrol, ein Stoff der in der Kunststoffverarbeitung gebräuchlich ist. Styrol reizt die Atemwege, Haut, Augen und Schleimhäute. Bei Inhalation und Verschlucken kann es zu unspezifischen Symptomen wie Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und Erregungszuständen kommen.

Das Amt für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik vom Regierungspräsidium in Kassel sowie die Kripo ermitteln.

Für die Sicherung der eingesetzten Kräfte war ein Rettungswagen vom Deutschen Roten Kreuz vor Ort.
Die Feuerwehr Fürstenhagen wurde vorsorglich in Bereitschaft versetzt, musste aber nicht ausrücken.

Während dem Einsatz in Hirschhagen wurde die Feuerwehr zu einem weiteren Notfall in die Freiherr vom Stein Straße in Hessisch Lichtenau gerufen. Hier musste eine Tür geöffnet werden, hinter der die Einsatzkräfte eine Frau vorfanden die gestürzt war. Die Frau wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Großalmerode betreut.

Im Stützpunkt in Hessisch Lichtenau waren weitere Kräfte in Bereitschaft.

 

 

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