Feuerwehr Hessisch Lichtenau 112

 

Einsätze 2011

001 - 01.01.11

Am Neujahrsmorgen gegen 8 Uhr wurden die Feuerwehren Reichenbach, Wickersrode, Retterode, Hollstein, Walburg und Hessisch Lichtenau zum Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in der Ortslage von Reichenbach alarmiert.

Die zuerst eintreffende Feuerwehr Reichenbach meldete über Funk, dass die Scheune in voller Ausdehnung brannte und übernahm sofort die Brandbekämpfung mit 2 C - Rohren.

In der Scheune befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs 2 Pferde und 2 Lamas, die Tiere konnten alle gerettet werden, sie wurden von Helfern aus der Scheune getrieben und ergriffen die Flucht über ein Feld in ein angrenzendes Waldstück. Später wurden die Tiere wieder eingefangen.

Die Zwischenzeitlich weiter eintreffenden Feuerwehrkräfte hatten Mühe die Einsatzstelle zu erreichen. Die Schneemassen machten ein Durchkommen fast unmöglich. Zahlreiche Landwirte schoben mit Traktoren und Schneeschilden die Zufahrt von 2 Seiten frei. Trotz Schneeketten, die die Kernstadt auf ihren Fahrzeugen montiert hat, gelang es nicht ohne Hilfe der Landwirte die Scheune zu erreichen. Die Einsatzfahrzeuge wurden mit Drahtseilen an die Einsatzstelle gezogen.

Mit mehreren C - Rohren wurde das Feuer von allen Seiten der Scheune bekämpft, auch über das Wenderohr der Drehleiter. Die Feuerwehr konnte jedoch nicht verhindern, dass das Gebäude vollständig ausbrannte und teilweise einstürzte. Angrenzende Gebäude waren durch Brandwände geschützt.

Beim Retten der Tiere wurden 2 Anwohner durch Rauchgas verletzt und vom Rettungsdienst behandelt.
Zwischenzeitlich einsetzender Schneefall und die Minustemperaturen erschwerten die Löscharbeiten zusätzlich.

Gegen Mittag wurden die Feuerwehren Velmeden und Hopfelde zu Nachlöscharbeiten alarmiert.

Bei dem Einsatz waren 76 Feuerkräfte aus 8 Feuerwehren eingesetzt. Zur Betreuung und Verpflegung war die Schnelleinsatzgruppe vom DRK Hessisch Lichtenau mit 6 Mann vor Ort. Zusätzlich 3 Rettungswagen, die Polizei sowie die Kripo Eschwege.

Die Brandursache waren möglicherweise Feuerwerkskörper, die Kripo ermittelt.
Zum Sachschaden können derzeit keine Angaben gemacht werden.

   

 
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