Feuerwehr Hessisch Lichtenau 112

Aktuelles 2016

01.11.2016

Große Alarmübung in der Orthopädischen Klinik

Mehr als 100 Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst, Personal, Darstellern und Mimen nahmen an einer groß angelegten Alarmübung auf der Station 7 der Orthopädischen Klinik in Hessisch Lichtenau teil.

Ausgangslage war ein Brand im Bereich des Speisesaals der Station 7, der 24 Personen den Fluchtweg nahm.
Während ein Teil der gelähmten Menschen auf Ihren Zimmern in den Betten lag, konnten sich Rollstuhlfahrer und Personal auf den Balkon retten. Der Weg durch das Treppenhaus war durch die starke Rauchentwicklung abgeschnitten.
Eine Schwester der Station bemerkte das Feuer und drückte den Druckknopfmelder, worauf die Feuerwehr alarmiert wurde.

Die eintreffende Feuerwehr begab sich dann zunächst zur Brandmeldezentrale wo sie die genaue Örtlichkeit des Brandes ablesen konnte. Nach ausführlicher Erkundung wurden die einzelnen Abschnitte gebildet und die Kräfte eingesetzt. 3 Nebelmaschinen sorgten dafür, dass das Szenario sehr echt dargestellt werden konnte.

Da der Brand von außen bereits erkennbar war und zahlreiche Menschen vom Balkon her um Hilfe schrien, wurden weitere Rettungsmittel nachgefordert.

Während mehrere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vorgingen und sich durch das Treppenhaus nach oben kämpften, wurden die Personen auf dem Balkon durch die Drehleiter gerettet. Schwierigkeit hierbei war die Liegend Rettung verschiedener Personen.

Auf der vom Brand abgewandten Seite gingen weitere Atemschutztrupps ins Gebäude und konnten im rauchfreien Bereich der Station 7 die Patientenzimmer kontrollieren. Die aufgefundenen gelähmten Menschen wurden mit speziellen Evakuierungsmatten, dem "Hamburger Rettungstuch", samt Ihrer Matratze durch das Treppenhaus ins Freie gezogen und von dort aus zur Verletztensammelstelle in die Turnhalle gebracht. Hier wurden sie von Ärzten, Personal der Klinik und dem Rettungsdienst versorgt. 2 Personen mussten mit Ihren Betten durch den verrauchten Bereich gerettet werden, ihnen wurden Fluchthauben aufgezogen und Sie konnten ebenfalls gerettet werden.

Im Lauf der Rettungsmaßnahmen wurde ein Feuerwehrmann unter Atemschutz bewusstlos, die Vorgehensweise in einem solchen Fall wurde sehr gut durchgespielt und abgewickelt.

Stadtbrandinspektor Steffen Rödel und sein Stellvertreter Stefan Kuhnert hatten bei der Nachbesprechung der Übung folgendes Fazit: Übungsziel erreicht, sehr gute Arbeit.

Auch Klinik-Geschäftsführer Stefan David zeigte sich zufrieden mit dem Ablauf und Ergebnis der Übung: "Die Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften hat ebenso gut funktioniert wie die Erstrettung durch eigenes Personal." David dankte allen Beteiligten, die an der Vorbereitung und Umsetzung der Großübung involviert waren, besonders aber den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Hessisch Lichtenau und der eigenen Schule für Physiotherapie, deren freiwilliger Einsatz während der fast vierstündigen Übung maßgeblichen Anteil am realen Szenario gehabt hätten.

zurück

 
Facebook Freiwillige Feuerwehr Hessisch Lichtenau 112

Impressum  |  Datenschutz  |  E-Mail
Copyright © 2018 Freiwillige Feuerwehr der Stadt Hessisch Lichtenau

Design by PV Design